Open Skiff Weltmeisterschaft 2026 in Calasetta auf Sardinien

Vom 25. bis 31. Juli 2026 fand die Open Skiff Weltmeisterschaft in Calasetta auf Sardinien statt. Zusammen mit Mila Weniger haben wir unseren Verein erfolgreich vertreten.

Bevor die Weltmeisterschaft begann, hatte ich mit 4 weiteren deutschen Seglern bei Jill Paland, unserer Trainerin,  drei Tage Vorbereitungstraining und das Practice Race fand auch statt. Sie betreute uns auch während des Events. Wir gewöhnten uns an das Revier, die Windverhältnisse und die Wellen. Das Training war sehr wichtig, denn die Bedingungen auf Sardinien waren anders, als die in Deutschland auf den Seen. Durch die Hitze und die starke Sonneneinstrahlung war es nochmal anstrengender.

Nach den Trainingstagen begann die WM mit Seglerinnen und Seglern aus 14 verschiedenen Ländern (z.B. aus Italien, Deutschland, Frankreich, Polen, USA, Indien, Japan, Australien, Neuseeland und der Ukraine). Aus Deutschland nahmen 9 Starter teil, davon 6 in U17 und 3 in U13. Während der Wettfahrten herrschten wechselnde Windbedingungen. An einigen Tagen wehte starker Wind und an anderen Tagen war der Wind schwächer und es kam besonders auf gute Taktik und schnelle Entscheidungen an.


Die Regatta war eine große Herausforderung, aber auch eine wertvolle Erfahrung. Ich konnte mich mit den besten Nachwuchsseglerinnen und -seglern der Welt messen und viele neue Erfahrungen sammeln. Besonders spannend war es, gegen internationale Konkurrenz anzutreten und neue Freundschaften mit Seglerinnen und Seglern aus anderen Ländern zu schließen.

In den ersten beiden Tagen gab es in U17 jeweils zwei Gruppen. Dies waren mit die wichtigsten Tage, da die erste Hälfte ins Goldfleet und die anderen ins Silberfleet kamen. Ich platzierte mich im Goldfleet und konnte da gut mithalten. Am Ende des Events belegte ich Platz 41 von 106 und war das 13. Mädchen in U17. Im Vergleich zur EM Barcelona 2025 habe ich mich um knapp 25 Plätze verbessern können.

Die Teilnahme an der Open Skiff Weltmeisterschaft 2026 war für mich ein besonderes Erlebnis. Ich habe viel dazugelernt, internationale Wettkampferfahrung gesammelt und viele schöne Erinnerungen mit nach Hause genommen.

Ich bedanke mich bei meinen Eltern, meinem Verein SCTZ und Sponsoren (Sparkasse Gera-Greiz, Transportunternehmen TUH GmbH) für die Unterstützung.


Amy Konrad SCTZ

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